Wir sahen die unglaubliche Wueste in Paracas... einfach nur Wow!..Unglaublich!... gingen weiter nach Nasca, wo wir in den Genuss eines Fluges in einem Kleinflugzeug ueber die raetselhaften Nascalinien kamen (wobei ich ehrlich gesagt den Flug selbst mehr genoss als die Tatsache, die Linien zu sehen... obwohl dies auch eindruecklich war:)...).. weiter nach Arequipa, von wo aus wir einen Trekking-Trip in den tiefsten Canyon der Welt machten.. wo wir dann gezwungenermassen laenger als geplant verweilten.. aber es war auch sehr schoen, inmitten der Natur, und erfahrungsreich. Muede ging unsere Reise zurueck nach Arequipa und nach Cusco... In Cusco trennten sich unsere Wege nach einer tollen gemeinsamen Reise.. und ich flog nach Santiago de Chile.
Wir sahen sehr viel in sehr kurzer Zeit.. und legten ziemliche Distanzen mit dem Bus zurueck. Verbunden mit der sportlichen Anstrengung war das wohl ein bisschen zu viel fuer mich allgemein und fuer meinen Koerper.. weswegen ich es jetzt geniesse, einfach ein bisschen zu sein und kein grosses Programm zu haben.
Letzte Woche hatte ich nochmals Schule in Santiago, was ich aber ziemlich anstrengend fand. Es war auch sehr anstrenged fuer mich, mich schon wieder auf neue Leute einzustellen. Sie sind sicherlich allesamt sehr nett, aber ich hatte irgendwie keine Nerven dafuer. Ich hatte auch keine Lust, schon wieder ein neues Zuhause zu verlassen.. weswegen ich diese Woche nochmals in Santiago bei meiner Gastfamilie (die auch sehr super ist) bleibe, aber nicht mehr in die Schule gehe.
Nach dieser Woche geht's dann fuer mich noch ein bisschen weiter suedlich.. fuer zwei Wochen... und dann heisst's ja schon wieder ab nach Hause!.. Wobei ich mich wirklich auch sehr auf Zuhause freue. Gerade in letzter Zeit habe ich schon bemerkt, dass Reisen auch sehr anstrengend sein kann... und ich brauchte etwa 3 Tage, bis ich wirklich auch mit meinem Kopf in Santiago de Chile ankam.. und ich komme nicht nur ziemlich definitiv, sondern ganz definitiv im Feb. zurueck. ;) Ich genoss es normalerweise einfach sehr, mir noch ein Tuerchen offen zu lassen... und mich nicht schon definitiv festzulegen. :)
Hm ja, aber so wies aussieht, bin ich dann wirklich wieder bereit fuer ein bisschen Struktur und mehr Bestaendigkeit, nach dem ganzen Wechsel. (Obwohl mir jeweils beides wichtig ist; ein typischer Zwilling eben...:)..)
Santiago gefiel mir am Anfang gar nicht, aber ich sah wohl einfach schon zu viele Staedte.. und eben; war zu muede.
Jetzt muss ich sagen, dass es eine der schoeneren Staedte ist, die ich gesehen habe! Nicht so sehr versmogt und weniger Verkehr als andere.. weniger Leute unterwegs mit dem oeffentlichen Verkehr, der auch viel besser organisiert ist als an anderen Orten. Es ist ein bisschen wie die schoenere, saubere Variante von Barcelona. :)
Zudem wohne ich wieder in einer tollen Region, neben einem Park resp. fast schon inmitten im Park.
Ach ja, und ich bin wirklich sehr oft mit meinen Gedanken in der Schweiz. Der Grund dafuer ist, dass es wirklich stimmt, dass Chile die Schweiz in Suedamerika ist. Ich kann auch wieder das Wasser aus dem Wasserhahn trinken!.. Und endlich konnte ich wieder einmal einen richtigen Salatteller essen!.. Und man sieht nicht schon aus einem Kilometer Entfernung, dass ich eine Touristin bin, weil es hier viele weisse Menschen gibt. :) Alles ist hier sauberer und organisierter.
So, das reicht fuer heute.. und ich sende liebe Gruesse aus der “gefakten“ Schweiz in die richtige Schweiz. :)
ah und ps: habe gerade gemerkt, dass das letzte Gedicht ein bisschen dramatisch toent, deswegen: mir geht's gut; muesst euch wie immer keine Sorgen um mich machen. ;)