Mittwoch, 19. Dezember 2012

Adiós Quito... bienvenido en Cusco!

Nach dem Projekt war ich ja noch eine Woche in Quito.. konnte wieder bei meiner Gastfamilie wohnen, was extrem lieb war. (Ich musste auch nichts bezahlen, da sie "meine Gesellschaft so genoss".. :).. ·Joe·! :)..)
Ich besuchte auch noch einmal die Schule... was mich sehr gefreut hat. 
Es war dann gerade noch der Abschied von einem Japaner, der ein Jahr (!) dort wohnte... und einer Oesterreicherin, die fast ein halbes Jahr in Quito war. Die Frau musste leider frueher zurueck als geplant, da sie krank war. (Sie hatte warhscheinlich Arthritis, ich hoffe, ihr geht es nun schon wieder besser!!!!) Das zeigte mir wieder einmal, dass es ueberhaupt nicht selbstverstaendlich ist, dass ich bis auf meine Erkaeltung nicht krank war - Gott sei Dank!

Ich suchte noch Plaetze in der Natur auf. So ging ich z.B. mit einer Gondelbahn auf einen Huegel names Cruz Loma und dort spontan auf einen "gefuehrten Spaziergang auf dem Ruecken eines Pferdes" mit einem indianischen Einwohner. Es war sehr interessant.. und ich genoss es so sehr, einfach wieder einmal tief einzuatmen.. und zwar frische Luft!

Danach reiste ich noch in eine nahegelegene Stadt namens Otavalo. Vom Busbahnhof in Quito war es zwar nur 2h entfernt, aber bis ich erst einmal dort war, brauchte ich fast gleich lange. Dieses Dorf gefiel mir sehr.. gleich bei meiner Ankunft sichtete ich ein Restaurant mit meinem Namen.. weswegen ich spontan beschloss, erst am naechsten Tag zurueckzureisen. (Das Resti war aber natuerlich nicht der Hauptgrund; es war einfach ein gutes Omen. ;)..)
Es war so befreiend, einfach durch die Stadt zu laufen.. weniger Verkehr zu haben.. viiiiiel weniger Verkehr.. auch nachts alleine rumlaufen zu duerfen (In Quito sollte man dies nach 19.00 Uhr nicht mehr)... und in ca. 20min in der Natur zu sein!
Ich stiess aber auch an Grenzen.. und zwar empfohl mir der Hostelbesitzer einen Ausflug.. und als ich dann dort ankam, rieten mir die zustaendigen Leute davon ab, diesen ca.30min. Weg alleine als Frau (morgens) zu laufen.. Es ist also teilweise wirklich ein Nachteil, alleine als Frau zu reisen. Man kann einfach nicht alles gleich machen.. aber es passte dann schon, ich gebrauchte einfach mehr resp. oefters das Taxi.


Ende der Woche war ich wirklich froh, dass ich bald aus der Stadt hinauskomme.. ich war irgendwie sehr genervt vom Verkehr.. und freute mich auf Peru.
Doch andererseits war ich natuerlich traurig wegen der Familie. Aber so ist das eben. Ein Kommen und Gehen.. (und gefrustet war ich wegen meiner Bank in der CH.. sehr nervig.. auch wenn ich weiss, dass Geld alles andere als das Wichtigste ist im Leben. Naja, ich hoffe, es klappt noch, waehrend meiner Zeit in Cusco.)

Letzten Sa. flog ich von Quito nach Lima und von dort (nach einem erneuten Check-In) weiter nach Cusco. Zuerst fand ich es ziemlich anstrengend, schon wieder zu gehen.. und der erste Flug war der erste, den ich nicht so genoss.. Denn normalerweise liebe ich es einfach, hoch ueber den Wolken zu sein!.. Aber auf dem zweiten war ich dann auch ein bischen fitter.. und freute mich wirklich!
Ich konnte meine Familie vorher nicht kontaktieren, aber es klappte alles tadellos. Und vom ersten Moment an, als ich die Wohnung betrat, fuehlte ich mich sehr wohl und sehr gut aufgehoben! Toll ist auch, dass ein zweiter Schweizer dort wohnt. :) So bekam ich gleich am ersten Tag in den Genuss einer privaten Stadtfuehrung inklusive vieler Geschichten und Tipps. Er war schon 2 Monate hier.. und kannte sich bestens aus. Heute gehts fuer ihn aber dann weiter nach Bolivien.
Diese Familie ist sehr familiaer. Weniger reich als die letzte, dafuer viel familiaerer. Die Gastmam ist etwa gleich alt wie meine Eltern.. und sie hat zwei Toechter; eine ist 2 Jahre aelter als ich, die andere 1 Jahr juenger. Ich freue mich, Weihnachten mit ihnen verbringen zu koennen.. und nicht alleine in einem Hostel zu sitzen.. :) Das war mir schon wichtig! :)

Cusco hat ein herziges Zentrum.. aber sonst habe ich gemischte Gefuehle.. einerseits ist es sicherer, man kann hier bis 22.00 alleine rumlaufen.. andererseits hat es mehr Bettler als in Ecuador... Der Staat sorgt sich auch nicht um die aermeren Leute (in Ecuador schon).. und man soll (weder am Tag, noch bei Nacht) nicht in die Stadtteile gehen, die hoeher liegen. Dort wohnen die aermeren Leute.. Und die Stadt ist sehr touristisch! Ich habe erfahren, dass seit 2007 (seit diesem Jahr gehoert Machu Picchu zu den Weltwundern) ein Wechsel stattfand.. Frueher konnte man noch Kinder in den Strassen des Zentrums spielen sehen.. es gab Parks.. was es beides nicht mehr gibt. Stattdessen Hostels, Einkaufslaeden.. Restaurants etc...

Die Schule ist groesser.. und in meiner Klasse sind wir fuenf Estudiantes. Die eine Lehrerin erzaehlt und jeweils sehr viel von der Geschichte Perus.. vom Leben.. was sehr sehr interessant ist! Die zweite behandelt mit uns mehr die Grammatik.. Momentan schauen wir auch gerade einen Film "Maria llena de gracia". Ich kannte ihn schon aus der Kanti-Zeit, aber es ist wirklich ein empfehlenswerter Film, weswegen es mir auch nichts ausmacht, ihn nochmals zu schauen.

Das Wetter in Cusco ist fuer mich ueberraschend kaelter.. Also alle, die denken, ich sei momentan im absoluten Sommer.. Stimmt leider ueberhaupt nicht!.. Ich fuehle mich wie im Spaetherbst.. :)..Cusco liegt auf ca. 3'500 m und Quito auf knapp 2'900.. wenn die Sonne scheint, ist es richtig warm, aber wenn nicht, ziemlich kalt.. und es gibt ja (wie wahrscheinlich fast ueberall in Suedamerika) keine Heizungen... In den Monaten Juni-August soll es aber noch viel extremer sein... unvorstellbar!..

Sodela, ich glaube, ich konnte euch ziemlich lange mit Lesen beschaeftigen.. und sende liebe Gruesse an euch!

Feliz navidad a todos! (Ich kann gar nicht glauben, dass naechste Wochen schon Weihnachten ist!.,.)





Montag, 10. Dezember 2012

Tolle Erfahrung

Wie ihr aus den vorhergehenden Gedichten schon lesen koennt, gefiel es mir einfach sehr gut auf der Insel!
Das Projekt war eine gute Erfahrung. Mir gefiel es, voellig jenseits der Zivilisation und inmitten der Natur zu sein. Es war wirklich befreiend, erfrischend! Natuerlich hatte es auch Nachteile.. So trockneten die Sachen zum Beispiel nicht, da es dort so feucht war. Oder ich habe jetzt viele "Souvenirs" von den Moskitos..  Aber es war wirklich toll. Aber ganz anders, als ich erwartet habe.^^
Wir pflanzten dort Kaffeepflanzen an oder zerstoerten Mora. Das ist aehnlich wie bei uns die Brombeere, aber sie wurde quasi mit den Schiffen importiert.. und ist fuer die einheimischen Pflanzen gar nicht gut. Auch die Moskitos gab es frueher nicht..

Im Projektbeschrieb stand, dass man Spanisch sprechen muesse.. es sei die Hauptsprache dort.. und man brauche sie, um von den Forschungen profitieren zu koennen.. Nun, als ich ankam, sprachen alle Deutsch.. oder Englisch. :) Geforscht wurde auch nicht... Die Leute, die ich traf, waren super.
Der Projektbeschrieb entsprach wirklich nicht der Wahrheit.. So haette man am Abend die Insel erkunden koennen... doch wir mussten 40min mit dem Taxi fahren, um ins Dorf zu kommen. War also gar nicht moeglich.
Das Projekt an sich war super, nur gaben mir die Organisation (GAdventures) falsche Angaben.. und ich musste sie sehr oft anrufen, um Infos einzuholen, was muehsam war. Aber eben, das Projekt Jatun Sacha war super und die Leute dort konnten auch gar nichts dafuer, dass meine Organisation nicht so gut organisiert und nicht bei der Wahrheit geblieben war.
Wenn ihr aber einmal so etwas machen wollt, waehlt bitte Project Abroad oder Ubelong, von denen habe ich noch nichts Schlechtes gehoert. :)

Ich verliess nach drei Tagen das Projekt (am Donnerstag, statt am Samstag), um auch noch den anderen Teil der Insel zu sehen. Die Kueste. Und es war einfach traumhaft! Ihr haettet diese Straende sehen sollen!.. Und sie waren (fast) menschenleer!... Ich war da nicht alleine unterwegs, sondern mit den anderen Volunteers.

Somit sah ich beide Teile der Insel. Beide uebten ihre Faszination auf mich aus.
Unglaublich, wie die Menschen hier Zeit hatten! So einen Ort habe ich vorher noch nie gesehen!.. Gefiel mir viel besser als die Grossstadt. Auch wenn es mir auch hier gefaellt und ich tolle Menschen und Orte kennengelernt habe.

Gestern, also am Sonntag, flog ich wieder zurueck nach Quito.
Bin nun im Hotel (gehoert noch zum Gesamtpaket der Organisation dazu), danach werde ich heute zu meiner Gastfamilie zurueckkehren. Ich freue mich schon.. und ich glaube, die Freude ist auch ganz auf der Seite der Gastmam. ;).. Ich habe sie gestern angerufen... und sie haette mich am liebsten gestern schon wieder im Hause gehabt.^^



Am Samstag gehts dann fuer mich weiter nach Lima.. und Cusco. Darauf freue ich mich auch schon.



Liebe Gruesse aus.. leider nicht mehr aus dem Paradies.. aber dafuer aus Quito!
Ich wuensche euch eine schoene Woche!

9.12.12 Eine Insel. Eine Welt. Deine Welt.

Eine Insel. Ein Dorf. Eine kleine Welt.
Musst oft lange warten, dafuer gibt es hier keinen Stress.
Kann langweilig sein, dafuer hast du keine Hektik. Kein vollgestopftes Programm.
Geniessen des Hier und Jetzt inmitten dieser unglaublichen Natur.

Die Menschen hier haben einfach Zeit. Zeit hierzusitzen. Zeit fuereinander. Zeit fuers Gespraech.
Definitiv ein Ort, an den ich zurueckkehren moechte!

9.12.12 Jenseits der Zivilisation. Erholsam.

Abgeholt werden.
Jenseits der Zivilisation wieder ankommen. Natur pur. Erholung pur. Fuer einmal Verzicht auf Luxus.
Einserseits fehlt dir der Comfort, der fuer dich selbstverstaendlich war. Andererseits geniesst du es, wieder einmal naeher bei der Natur zu sein. Frei von materiellen Dingen.
Frische Luft zum Atmen. Pure Natur zum Bestaunen. Arbeiten mit den Haenden. Auslueften deines Kopfes. So befreiend!
Natur – tut Koerper, Geist und Seele gut!


2.12.12 Alleine reisen

Auch wenn alleine reisen manchmal ganz schoen anstrengend oder auch einsam sein kann, hat es doch einen grossen Vorteil: Man geht viel offener auf andere Menschen zu.
Beginnt dort Gespraeche, wo man sonst schweigen wuerde.
Somit lernt man das Land und seine Menschen viel besser kennen.

Donnerstag, 29. November 2012

Die Zeit in Qutio ist fast vorbei...

Heute ist mein letzter Schultag.. Ich freue mich sehr auf meine weitere Reise.. bin gespannt, wie das Projekt sein und wird und welche Leute ebenfalls teilnehmen werden.
Aber ich finde es wirklich auch schade, die Leute hier zu verlassen. Es war fabelhaft. Alles hat gepasst!... Hostfamily, Schule.. und die anderen Estudiantes.

e Lehrer sind immer fuer ein Schwaetzchen zu haben.. es ist eine sehr lockere, freundliche, herzliche Atmosphaere in der Schule.
Diese Woche hatte ich einen anderen Lehrer. Und er hat schnell gemerkt, dass mir das Gespraech viiiel wichtiger ist als die Grammatik... ;) und wir hatten sehr tolle Gespraeche ueber Gott und die Welt. Superinteressant und lehrreich! :) (Grammatik kann ich auch noch alleine bueffeln, aber solche Gespraeche kann ich ja nicht alleine fuehren. ;)...)

Wahrscheinlich werde ich nach den Inseln nochmals in der Gastfamilie wohnen.. bis ich dann nach Peru gehe. Werde der Schule auch nochmals einen Besucht abstatten. ;)
Ich koenne auch ein anderes Mal wiederkommen; mit meiner Familie und ihnen Ecuador zeigen. ;) (Meinte meine Gastmutter. Sie liegt mir schon seit Samstag in den Ohren, dass sie keine Freude hat, dass ich gehe... :)...) Meine Gastfamilie ist wirklich auch toll und ich hatte auch mit ihnen eine laessige Zeit!

Diese Woche habe ich einfach die Zeit hier genossen... ohne riesiges Programm. Weniger turistisch. Zudem hatte ich mir am Sonntag gleichzeitig eine Erkaeltung und einen Sonnenbrand zugezogen.. weswegen sowieso ein bisschen Ausruhen angesagt war. :) Increible.. beides gleichzeitig.. ist mir jetzt auch noch nie passiert.^^




So weit, so gut. Hoffe, bei euch ist auch alles beim besten?.. und sende liebe Gruesse in die Schweiz (oder wo auch immer ihr gerade seid)!






27.11.12 Glueck

Ein Abend in einer Salsateca. Show. Fest.
Verlosung
eines Gratismonates fuer Tanzstunden.
Eine
Zahl. Ein Name. Jubeln.
Ein strahlendes Gesicht. Ein gutes Gemuet, das dieses Glueck kaum fassen kann.
Leuchtende Augen. Ein Strahlen. Von innenn heraus. Das dich trifft. Und wiederum mitten nach innen geht.
Dankbarkeit und Freude, die dich anstecken.

Auch Tage spaeter noch wird dieses Glueck kundgetan. Mit einer riesigen Freude erzaehlt. Strahlende Augen. Vollkommenes Glueck.


Worueber wuerdest du dich so sehr mit ganzem Herzen freuen? Wann hast du dich das letzte Mal so wahnsinnig ueber etwas gefreut?

27.11.12 Reisen

Reisen. Neue Leute kennenlernen. Geschichten hoeren. Geschichten erzaehlen. Geschichten des Lebens.
Offen sein fuer Neues, Unbekanntes.
Sich "umgewoehnen". Miteinander leben. Lachen. Abschied nehmen. Im Herzen behalten. 
Reisen. 
Leben.

26.11.12 So war es fuer mich in den ersten Tagen...

Du kommst aus einem wohlhabendem Land. Lebst nun in einem armen Land.
Siehst einerseits, v.a. am Stadtrand "Haeuser", die fast auseinanderfallen. Andererseits wohnst du in einer luxurioesen Wohnung.
Siehst einerseits, wie eine Frau, ohne Arme und sehr arm, bettelt. Siehst andererseits, wie eine Frau mit einer Guess-Tasche beladen den Swarovski-Laden besucht.

Siehst einerseits die etwas heruntergekommenen kleinen Restaurants. Siehst andererseits die grossen teuren Einkaufszentren.
Hoerst einerseits, wie teuer das Essen in diesem Restaurant ist. Weisst andererseits, dass es bei dir yu Hause viel teurer ist.
Spuerst einerseits ie Armut der einen Menschen. Spuerst andererseits den Reichtum anderer Menschen.

Mittendrin. Voellig aus dem Gleichgewicht geraten. (Gab es ueberhaupt schon einmal ein Gleichgewicht?!..)

Freitag, 23. November 2012

Meine ersten Eindruecke von Quito

Nach einem laaaaaaaaaangen Flug kam ich endlich in Quito an.. und wurde auch gleich von meiner Gastfamilie abgeholt. Sie fuhren mich zu ihrer Wohnung.. und es ist ganz anders, als ich erwartet habe. Es ist eine sehr reiche Familie. Der Sohn ist der Direktor meiner Schule. Das war ziemlich lustig: Er hat mir gesagt, dass er der Direktor einer Schule sei. Ich fragte dann, wie viele Kinder diese Schule besuchen.. und er meinte: In meiner Schule sind keine Kinder, sondern es ist deine Schule. :)
Ich habe sogar einen TV in meinem Zimmer..
Speziell ist, dass sie eine Angestellte haben, ein Dienstmaedchen. Sie ist 19 Jahre alt. Also plus minus in meinem Alter. So siezte sie mich sogar zuerst.. was aber natuerlich ueberhaupt nicht geht!!!.. Am Morgen macht sie mir jeweils das Fruehstueck. Das war vor allem in den ersten Tagen sehr komisch fuer mich. Das ist es aber immer noch. Es ist mir unangenehm. Wenn ich sie "ertappe", dass sie etwas fuer mich macht, mache ich es jeweils selbst. Aber meistens ist es so, dass am Morgen schon alles hergerichtet ist, wenn ich aufstehe. (Und ich stehe normalerweise so um 7.00 Uhr auf, also nicht sehr spaet.) Ich gebe mir Muehe, nicht ueber Dinge zu sprechen oder ihr Dinge zu zeigen, die teuer sind (oder fuer uns normal, aber fuer sie sehr sehr teuer). Sie ist aber sehr nett.. und ich bin froh, dass auch noch jemand in meinem Alter da ist. :) Am Sonntag gehen wir wahrscheinlich zusammen in die Stadt.. Es ist der einzige Tag, an dem sie frei hat.
Die Gastmutter ist auch sehr nett. Allerdings ist sie nie so extrem herzlich, wie es meine Gastmutter in Kanada war. Aber diese kann man auch gar nicht toppen. Sie war einfach ein Engel! :)
Als ich am Sonntag ankam, sah ich, dass der Sohn, dessen Freundin und meine Gastmutter vor meiner Ankunft am Rummikub spielen waren. Hehe, und ich musste wirklich schmunzeln; Es ist das Lieblingsspiel meiner Mutter und meine Gastmutter spielt es auch sehr gerne. :)

Die Schule ist sehr klein. Momentan sind wir nur etwa 13 Estudiantes. Ich hatte diese Woche Montag bis Donnerstag Privatstunden, da es in den Gruppen keinen Platz mehr hatte (sind Gruppen a 2-3 Personen).
Die Lehrpersonen sind alle sehr nett und immer fuer einen Spass zu haben.
Und ratet mal, woher die erste Studentin, die ich antraf, kommt?.. Genau, aus der Schweiz! :)
Das "Klassenzimmer" ist sehr sehr klein.. ca.2m auf 2m..
Wir sind 5 Schweizer, 2 aus Deutschland, 2 aus Holland, 1 aus Finnland... und 1 aus der USA. Also nebst Spanisch "lerne" ich auch fleissig Schwiiizerduetsch, Deutsch und Englisch. ;)

Quito war v.a. am ersten Tag etwas ungewoehnlich fuer mich. Die Armut war sehr gut zu sehen.. und zu spueren. Da kam ich mir als Schweizerin schon komisch vor... Es war mir unwohl. Es ist sehr speziell, aber in den ersten Tagen begegneten mir am meisten aermere Leute. Im Bus gibt es auch immer wieder Leute, die etwas verkaufen wollen.... und Bettler gibt es natuerlich auch. Aber ich glaube, ich war einfach schon sehr lange nicht mehr in einer Grossstadt. Es ist nicht schlimmer, als in anderen Grossstadten (was das Ganze natuerlich aber nicht verbessert.. ). Meine Gastmutter und meine Lehrerin erzaehlten mir, dass der Praesident Herbergen errichtet hat fuer die Obdachlosen. Obdachlos zu sein ist jetzt quasi verboten. Aber dennoch gibt es Leute, die man auf der Strasse sieht. Aber es sind nicht mehr so viele wie frueher. Eine Nacht in der Herberge mit Essen kostet etwa 25-50 Cents, was fuer die meisten erreichbar ist.

Quito hat sehr viele Parks. Einer davon liegt gerade auf meinem Schulweg (30min laufen). Deswegen bin ich fast taeglich im Park. Eine schoene gruene Insel inmitten der Stadt. :)
Unsere Schule organisiert jeweils Ausfluege. So sahen wir das historische Zentrum.. oder wir kochten zusammen.. D.h. die Lehrerin kochte und wir schauten zu und halfen mit.. Es gab so etwas wie gebrannte Mandeln. Sehr lecker! :)
Oder wir gingen nach Papallacta. Ein Dorf, das 67 km von Quito entfernt liegt... auf 3'220 Metern. Nach diesem Dorf beginnt das Amazonasgebiet von Ecuador. Dort besuchten wir die Thermalbaeder, welche natuerlich waren. Wir waren am Abend dort.. und es war sehr schoen!!! Dieser Besuch rechtfertigte wirklich unsere lange Anfahrt.. wir mussten naemlich wegen Bauarbeiten etwa eine Stunde am gleichen Ort warten, mit dem Auto.. und brauchten fuer die Hinfahrt etwa 3.5h!...
Gestern waren wir in "der Mitte der Welt". :) An dem Ort, an dem im 18. Jahrhundert die genaue Position des Aequators bestimmt wurde. Dort besuchten wir ein wirklich schoenes, sehenswertes Museum ueber die indianischen Voelker Ecuadors.

Heute habe ich frei.. (weil ich Privatstunden und keine Stunden in Gruppen hatte)... und geniesse es, einfach einmal nichts zu tun. Einmal kein riesiges Programm zu haben.


So, dann hoffe ich, bei euch in der Schweiz ist alles im gruenen Bereich.. und sende liebe Gruesse!

Ps: & vielen vielen DAnk fuer die lieben Karten, SMS und sonstigen guten Wuensche!!!


Dienstag, 13. November 2012

Bald ist es schon so weit! :)

.. Tja, how time flies!.. Kaum habe ich meine erste STV als Lehrerin begonnen, ist sie auch schon fertig... Unglaublich!.. Wenn die nächsten drei Monate wieder so schnell vorbei sind, bin ich ja schon bald wieder vom Ausland zurück.^^
Auch wenn es mir sehr sehr komisch vorkommt, nicht mehr in die Schule zu gehen (es war wirklich eine fabelhafte Zeit).. und ich langsam ein wenig nervös werde.. so freue ich  mich doch sehr auf meine Reise!!! :)

Alle, die schon in einem dieser drei Länder waren, schwärmen jeweils in den höchsten Tönen.. was meine Freude noch vergrössert. ;)
Ein lustiger Zufall ist auch, dass momentan eine ehem. PH-Mitstudentin auch jetzt gerade in Ecuador ist, plus minus in meiner Nähe.

Zu meinem Programm:
Nächsten Sonntag fliege ich nach Quito.. über Madrid, d.h. mit Umsteigen dauert es 15h.. Dann bin ich zwei Wochen in Quito in der Sprachschule.. danach geht's ab auf die Galapagos-Inseln in ein Umweltschutzprojekt. Nach 9 Nächten heisst's zurück aufs Festland.. wo ich noch 5 Tage bin, bevor ich dann am 15.Dezember nach Peru fliege. Über Lima nach Cuzco.Dort bin ich wieder 2 Wochen in der Sprachschule.. danach geht's ab nach Lima.. und von dort in ein Projekt in Puerto Maldonado. Dies dauert 8 Nächte, 2 davon sind wirklich im Regenwald. :) Am 9.Jan. ist dieses Projekt zu Ende und ich fliege wieder nach Lima. Dann habe ich 11 Tage frei eingeplant, bevor ich dann noch nach Santiago de Chile fliege. Dort bin ich nur noch eine Woche in der Sprachschule.. und habe 3 Wochen Zeit zum Reisen.
Am 17. Feb. 2013 betrete ich dann wieder CH-Land. :)

Liebe Grüsse & eine gute Zeit,
Angi




Montag, 1. Oktober 2012

Bienvenido!

Schön, dass ihr meiner Einladung gefolgt seid! :) Ich hoffe, ich komme während meiner Reise dann auch wirklich zum Schreiben... werde mir Mühe geben. ;) Texte schreiben funktioniert.. Bilder hochladen auch; super! ;)

Dieses Bild (entstanden in Amerika 2011) zeigt sehr gut, was Reisen für mich bedeutet.

Am besten abonniert ihr diesen Blog gleich, dann erfährt ihr immer wieder das Neuste.. Facebook habe ich auch wieder aktiviert.. bin also auch dort erreichbar.. Handynr. werde ich euch schreiben, sobald ich eine neue (ausländische) habe. Bis dahin bin ich auf meiner CH-Nr. erreichbar.
Meine Reise beginnt aber erst am 18.Nov. 2012.






Samstag, 25. August 2012